Starnberg - Stadtentwicklung und Wohnen

Wohnen und Stadtentwicklung

Wir wollen den Bahnhof See als neues Zentrum entwickeln. Das Gespräch mit der Bahn muss unverzüglich wieder begonnen werden. Die während der Mediation erfolgten Zwischenschritte wollen wir wieder aufrufen. Eine Klage muss abgewendet werden.

Ressourcenschonende Materialien und klimafreundlicher Energieverbrauch sollen die Grundlage für alle Neubauten und für alle Umbauten bilden. Die Vorgaben dazu sind von der STAgenda21 erarbeitet und vom Stadtrat im Juli 2019 genehmigt worden. Dieser Katalog ökologischer Kriterien wird neuen Erkenntnissen ständig angepasst, bei städtischen Bauvorhaben grundsätzlich angewendet und Bauwerber und Bauwerberinnen werden beraten, wie sie die umsetzen können.

Wir wollen einen ambitionierten Stadt-Entwicklungsplan in Verbindung mit einem Verkehrskonzept, die beide schon in der Schublade liegen, verwirklichen.

Ein Wort zu Schorn

Zum Thema Gewerbegebiet Schorn nur ein paar Takte.

Man spekuliert auf Gewerbesteuereinnahmen von Betrieben, von denen man nicht weiß, ob sie und wann sie Gewerbesteuern einbringen, die selber nicht wissen, wo sie die Fachkräfte herbringen, von denen wir wissen, dass sie nicht hier wohnen können, und wenn sie hier wohnen, für deren Kinder wir neue Kindergärten bauen müssten, auf Grundstücken, die wir nicht haben, und für die wir keine Erzieherinnen bekommen, und wenn sie hier nicht wohnen können, dann von weiter her pendeln müssen, dann mehr Verkehr bringen, den wir nicht wollen, mit Autos, die klimaschädliche Abgase ausstoßen, die wir uns nicht mehr leisten können.

Und das planen wir alles auf einer Fläche, die momentan Bannwald und landwirtschaftliche Fläche ist, für den extra ein Autobahnanschluss geschaffen wird, wo es artenschutzrechtliche Widersprüche gibt, die wir nicht ausräumen können.

Wir investieren in ein Gewerbegebiet mit Geld, das wir noch gar nicht haben. All dies widerspricht einer nachhaltigen und zukunftsgerichteten Politik und unseren Überzeugungen.

Ich setze mich ein für bezahlbares Wohnen:

  • die Satzung für sozialgerechte Bodennutzung muss her
  • Wohnbaugenossenschaft, Erbbaurecht
  • alternative Wohnmodelle
  • Mitwohnprojekte: Wohnen gegen Hilfe
  • wir brauchen statt Einfamilienhäusern Mehrwohnungsbau mit flexiblen Grundrissen
  • eine Zweckentfremdungssatzung
  • Stelle für Wohnraummanagement, um Leerstand zu verhindern.
  • Modern wäre eine vertikale Stadtplanung. Warum nicht auf Discountern Wohnungen errichten, oder Parkplätze überbauen?
  • Leerstände bei gewerblichen Flächen werden erfasst und in Zusammenarbeit mit der GWT versucht, Lösungen zu finden