Starnberg - für alle erreichbar

Für alle erreichbar

Mein Ziel ist ein für alle erreichbares Starnberg. Und das muss heißen umwelt- und menschenfreundliche Mobilität für alle.

Es ist unübersehbar, dass Deutschland derzeit die Klimaschutzziele im Verkehr bei weitem verfehlt. Deshalb müssen die heutigen Anstrengungen zum Klimaschutz im Verkehr verstärkt werden. Die Bundesregierung hat das Ziel, den Ausstoß der Treibhausgase im Verkehr bis 2030 um 40% gegenüber 1990 zu senken. Kommunen spielen beim Klimaschutz eine wichtige Rolle. Denn Verkehr entsteht primär lokal: Etwa ¾ der Personenkilometer werden im Nahverkehr gefahren und über 50% der Pendler*innen bewegen sich innerhalb ihrer Gemeinde. Die meisten Fahrten auch in Starnberg sind unter 5 km. Und wären für viele gut mit dem Fahrrad zu erledigen, wenn es mehr sichere Wege gäbe. Deshalb braucht Starnberg eine gute mittel- und langfristige Planung zur Erreichung der Klimaziele im Verkehr.

Dazu braucht es grüne Mobilität:

Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer. Das muss man auch beim Platzangebot ernst nehmen.

  • Genug Radlparkplätze
  • viel mehr, breite und sichere Radlwege und Fußgängerwege.
  • Endlich eine Fußgängerzone und mehr Begegnungszonen mit Aufenthaltsqualität.
  • eine autofreie Maximilianstraße (aber weiterhin frei für Lieferverkehr, und Taxis, Anlieger, vielleicht einen kleinen Shuttlebus der Innenstadt, die Schrittgeschwindigkeit fahren)
  • Tempo 30 überall
  • Mitnehmbankerl für die Ortsteile und in die Wohnquartiere
  • Querverbindungen in die Wohnquartiere.

„Ziel der Städteplanung ist es nicht, Autos glücklich zu machen, sondern Menschen.“

Klimaverträglich und stadtplanerisch wären in Städten 150-200 Autos pro 1000 Einwohner verträglich, wir haben hier über 850. Blechkisten, die 90% des Tages herumstehen und die unsere öffentlichen Räume okkupieren.

Die Stadtplaner von Kopenhagen haben zwei Ziele ausgerufen: die beste Stadt für Fußgänger und Radfahrer zu werden. Das Ergebnis ist Kopenhagen ist eine äußerst liebenswerte Stadt geworden.

Jan Gehl