Homöopathiediskussion

Homöopathie und Wissenschaft

Homöopathie und Wissenschaft. Das ist eine Diskussion, die auch von der Grünen Jugend angestoßen worden ist. Auf unserem Parteitag, auf der BDK, wird das Thema nicht verhandelt, weil wir der Meinung sind, dass man der Thematik nicht mit einer 3-Minuten-Rede und Gegenrede gerecht wird. Deswegen wird es dazu eine Kommission geben, die unser medizinisches System insgesamt behandelt.

Es wird da in der ganzen Diskussion ohnehin viel zu viel durcheinander geworfen. Naturheilkunde, Homöopathie, Heilpraktiker…

Ich selber bin der Meinung, dass wir auch Komplementärmedizin brauchen. Das ist sprechende Medizin, die den Patienten in den Mittelpunkt stellt, die deswegen heilt. Die Homöopathie allein auf ihre Wirksamkeit zu reduzieren, kann es auch nicht sein. Dann müsste man genauso konventionelle Medizin und die Studien dazu auf den Prüfstand stellen. Oft genug sind diese interessengeleitet, und die Methodik ist allzu oft auch zu hinterfragen. Abgesehen von der Übertragbarkeit von Tieren auf Menschen, von gesunden männlichen Probanden auf kranke, weibliche, oder Kinder …Komisch, dass nur bei Globuli, die einen Bruchteil der Kosten von verschriebenen Medikamenten ausmachen, auf finanzielle Aspekte rekurriert wird, das lässt einen aufhorchen.

Wenn das Verschreiben von Globuli manche davon abhält, schädliche Substanzen bei Allerweltskrankheiten einzunehmen, ist das auch schon ein Gewinn.

Eine Diskussion über unser Gesundheitssystem als Ganzes wäre ein noch größerer Gewinn. Gut, dass sie von uns Grünen angestoßen wird.

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