v.l.n.r. Peter Pieroth, Regina Klusch, Ekin Deligöz, Kerstin Täubner-Benicke

v.l.n.r. Peter Pieroth, Regina Klusch, Ekin Deligöz, Kerstin Täubner-Benicke

Ekin Deligöz in Starnberg

Die Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz war zu Besuch in Starnberg und hat auch den Sozialpsychiatrischen Dienst Starnberg (SpDi) kennengelernt.
Die Psychologin Regina Klusch und der Sozialpädagoge Peter Pieroth empfingen sie und mich als Bürgermeisterkandidatin der Grünen in ihren Räumen.
Der SpDi ist vor 28 Jahren als einer der letzten Sozialpsychiatrischen Dienste in Oberbayern als 3. Säule im psychiatrischem Versorgungssystem geschaffen worden, um die Ärzte und Kliniken zu ergänzen.
Das Ziel ist jedem Bürger und Angehörigen im Landkreis schnelle und unbürokratische Hilfen und Beratung zukommen zu lassen. Für die Betroffenen entstehen keine Kosten und es findet keine Bedürftigkeitsprüfung statt..
Die Klienten, wie die Hilfesuchenden genannt werden, können Probleme besprechen, sich über Hilfsmöglichkeiten informieren oder auch an Gruppenangeboten teilnehmen. Außerdem bietet der SpDi betreutes Einzelwohnen und Hausbesuche, eine gerontopsychiatrische Fachberatung, ist aktiv beim Krisendienst Psychiatrie und in der therapeutischen Arbeit mit Geflüchteten. Das Team beobachtet eine steigende Nachfrage vor allem bei Menschen über 60. Die Gründe sehen sie in der zunehmenden Geschwindigkeit des Alltags, Existenzängsten in Zeiten von Hartz4, Einsamkeit, aber auch die Auseinandersetzung der Kriegsgeneration mit der eigenen Geschichte und erlittenen Traumata. „Es braucht jemand, der hinsieht und auch, wenn es schwierig ist, dableibt!“, das haben wir bei diesem Gespräch in Starnberg gelernt.
Bevor es dann wieder in den heimischen Stimmkreis nach Neu-Ulm ging, gab es noch eine Stippvisite und Einkauf im Eineweltladen auf dem Gelände.

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